Lösung: Inter­operabilität zwischen allen Beteiligten

IHE-kon­for­me Soft­ware für das Ge­sund­heits­­we­sen mit enaio®

Informations­austausch kann Leben retten

Was nützt eine immer modernere Diagnosetechnik, wenn der Informationsaustausch bei Überweisungen zum Facharzt, in andere Kliniken oder bei der Entlassung zum Hausarzt vorsintflutlich auf Papier erfolgt? Wertvolle Zeit geht verloren, und die Fehleranfälligkeit solcher antiquierter Informationsaustauschwege ist offensichtlich.

IHE steht für “Integrating the Healthcare Enterprise” und repräsentiert eine 1997 gegründete internationale Initiative. Diese besteht aus Anwendern und Herstellern aus dem Gesundheitswesen. Sie setzt sich für die Entwicklung eines standardisierten Datenaustausches zwischen unterschiedlichen IT-Systemen im Gesundheitswesen ein.

Dabei stammen die Spezifikationen direkt aus der Praxis, die so direkten Einfluss auf die Entwicklung der technischen Rahmenwerke haben. Diese Frameworks dienen als Leitlinien zur Weiterentwicklung der Softwarelösung. Die Informationssysteme werden so laufend aktualisiert und an neue Anwendungsfälle, wie aktuell die Telemedizin, angepasst.

Infografik Integration Healthcare Prozess

Integrating the Healthcare Enterprise (IHE)
Die Welt der Gesundheits­software wächst zusammen

Die IHE-Initiative for­mu­liert tech­ni­sche Rah­men­werke

Die fortlaufende Entwicklung zielt auf den barrierefreien Datenaustausch der IT-Systeme unterschiedlicher Akteure ab. Standardisierte, IHE-konforme Informationssysteme ermöglichen einen reibungslosen Datenaustausch im Gesundheitswesen.

  1. Anatomic Pathology (Pathologie)
  2. Cardiology (Kardiologie)
  3. Dental (Zahnheilkunde)
  4. Eye Care (Augenheilkunde)
  5. IT Infrastructure (Technische Infrastruktur)
  6. Laboratory (Labormedizin)
  7. Patient Care Coordination (Einrichtungsübergreifende Behandlungsketten)
  8. Patient Care Devices (Kommunikation von Gerätedaten)
  9. Pharmacy (Pharmazie inkl. Verschreibung von Arzneimitteln)
  10. Quality, Research and Public Health (Qualitätssicherung, Forschung und öffentliche Gesundheit)
  11. Radiation Oncology (Strahlentherapie)
  12. Radiology (Radiologie)

Ursprünglich für die Radiologie entwickelt, wurden die Vorteile in den Behandlungsketten schnell deutlich. In der Folge entwickelte das IHE weitere Rahmenwerke für andere medizinische Disziplinen. Jeder Hersteller definiert innerhalb der von ihm gewählten Rahmenwerke sog. Integration Statements (Integrationsprofile). Sie sind Grundlage der anwendungsspezifischen Systeme für eine bestimmte Disziplin.

OPTIMAL SYSTEMS als IHE-Mitglied

Wir sind von der IHE-Philosophie überzeugt und orientieren uns bei der Gestaltung unserer Softwarelösungen an den Prinzipien der IHE. Die OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Berlin ist seit mehreren Jahren Mitglied bei IHE Deutschland. Für uns als Dienstleiter stehen bei IHE-konformer Software folgende Vorteile im Vordergrund:

  • Hohe Integrationsfähigkeit und Skalierbarkeit
  • Verbesserte Nutzbarkeit vorhandener Daten durch die Einbindung von Informations­inseln
  • Signifikante Steigerung der Interoperabilität und des intersektoralen Informationsaustauschs
  • Signifikante Einsparungen bei Schnittstellen
  • Herstellerneutral einsetzbar

Wer ver­birgt sich hin­ter der IHE?

IHE ist eine Initiative von Anwendern, Herstellern und Dienstleistern mit dem Ziel, den Datenaustausch zwischen IT-Systemen im Gesundheitswesen zu standardisieren.

Welches Ziel ver­folgt die IHE?

IHE organisiert die Zusammenarbeit von Anwendern, Entwicklern und Implementierern mit dem Ziel, die fehlerfreie Kommunikation zwischen IT-Systemen zu gewährleisten. Hersteller realisieren individuelle Profile innerhalb eines Rahmenwerks.

Wie entwickelt sich der Stand­ard wei­ter?

IHE formuliert Anforderungen aus der Praxis in Use Cases. Darauf basierend identifiziert sie Standards und entwickelt technische Leitfäden (Profile). Auf dem internationalen “Connectathon” testen Hersteller ihre Profile gegenseitig, um voneinander zu lernen und Schwachstellen zu reduzieren.

Mehr Effizienz im Ge­sund­heits­be­reich

Ablauf eines Operationszyklus für IHE-konforme Software

  1. Nutzer formulieren Anforderungen.
  2. IHE skizziert Anwendungsszenarien, wählt Umsetzungsstandards, publiziert technische Spezifikationen in Profilen und organisiert Connectathons.
  3. Entwickler implementieren Profile in interoperabler Software und testen diese mit Industriepartnern auf Connectathons.
  4. Die Testergebnisse werden in Integrationserklärungen und in einer Produktregistrierung veröffentlicht, die IT-Verantwortlichen als Informationsquelle für die Implementierung dient.
  • IHE-konforme Lösungen lassen sich im Gegensatz zu proprietären Lösungen ohne zusätzliche Schnittstellen skalieren.
  • Die Wirkung von Interoperabilität entfaltet sich durch den richtigen Einsatz der richtigen Standards.
  • IHE-konforme Software kann herstellerneutral in verschiedensten IT-Umgebungen eingesetzt werden.
  • Interoperabilität ist ein prozess- und kein technologiebezogener Ansatz.

Diese Lösung bestach unter anderem durch die Hardware-Unabhängigkeit und ließ sich so in unsere bestehende Infrastruktur wie Speichernetzwerk und Speichervirtualisierung einbinden.

Martin Overath, IT-Dezernent, Universitätsklinikum Frankfurt/Main

Wir sind mit der Zusammenarbeit mit OPTIMAL SYSTEMS sehr zufrieden. Die Implementierung konnte in kürzester Zeit erfolgreich abgeschlossen werden.

Jochen Bröring, Fachbereichsleiter, DRV-Westfalen, Salzetal Klinik

Haben Sie noch Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!