05. Oktober 2020

Corona-Prämie: Österreich fördert digitalen Ausbau

Österreich packt an. Der staatseigene austria wirtschaftsservice (aws) startet ein neues Digitalisierungsprogramm: die COVID-19-Investitionsprämie. Unternehmen, die in ihre digitale Infrastruktur investieren möchten, erhalten einen Zuschuss von bis zu 14% der Investitionssumme.

Digitalisierung konkret: Ein Vorsprung in Corona-Zeiten

Kein Unternehmen kommt am Ausbau der eigenen digitalen Kompetenzen vorbei. Ob kleine und mittelständische Unternehmen oder Großkonzern, ob Baubranche, Bank oder Lebensmittelindustrie: Wer nicht wesentliche Geschäftsbereiche mit digitalen Prozessen ausstattet, wird immer mehr hinterherhinken. Es gibt heute praktisch niemanden, der das nicht verstanden hat. Nicht in Österreich, nicht in Deutschland und auch sonst nirgendwo in Europa. Soweit die Theorie.

Wenn es an die konkrete Umsetzung von Projekten geht, sieht es schon etwas anders aus: Digitalisierungsvorhaben müssen langfristig geplant werden, setzen personelle Expertise voraus und kosten Geld. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Konzerne hier besser aufgestellt sind als der Mittelstand.

Ein dickes Plus vom Staat

In Zeiten der COVID-19-Pandemie wird deutlich, dass digitale Prozesse und Dokumente Unternehmen einen Vorteil bieten, weil sie dabei helfen, Arbeit auch in ungewöhnlichen Situationen besser zu organisieren. Gleichzeitig verbuchen viele Unternehmen in Corona-Zeiten weniger Aufträge und die Gesamtwirtschaft erhält einen Dämpfer. Um der Industrie Schwung zu geben, legt der aws ein Förderprogramm in Form einer Investitionsprämie auf. Dieses Programm richtet sich an alle Unternehmen in Österreich, die digital aufrüsten.

Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von rund zwei Jahren und beträgt bis zu 14 % der Investitionssumme. Als Obergrenze der Unternehmensinvestition werden bis zu 50 Mio. Euro berücksichtigt.

Jetzt informieren und loslegen

In jedem Unternehmen stehen unterschiedliche Aufgaben an, die sich digitalisieren lassen. Von digitalem Dokumentenmanagement profitieren jedoch alle. Der Abschied vom Papier spart nicht nur Lager- und Druckkosten; er hebt das Informationsmanagement im Unternehmen auf eine neue Stufe und macht Wissen erschließbar, das bisher in Schreibtischcontainern schlummerte.

Das spart nicht nur Zeit und Platz, sondern nach erfolgreicher Implementierung auch Geld.

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