23. Februar 2021

Stadt Soltau: “technisch sehr gut aufgestellt”

Die Stadt Soltau in Niedersachsen treibt den Ausbau der digitalen Verwaltung in hohem Tempo voran. Die Corona-Bedingungen sorgen für zusätzliche Impulse.

Aktenschränke raus – KI rein

Seit rund 20 Jahren wird im Soltauer Rathaus schrittweise digitalisiert. Der frühe Start in die Zukunft hat dazu beigetragen, dass die 22.000-Einwohner-Stadt heute digital gut aufgestellt ist und die Herausforderungen der Corona-Krise gut bewältigen kann. Weit mehr als die Hälfte der Rathausangestellten ist mit mobilen Dienstgeräten ausgestattet und kann zu Hause arbeiten. Bürgerdienste wie z. B. Kita-Anmeldungen können online erledigt werden. Rechnungen und Post werden ebenfalls digital bearbeitet. Dies hat unerwartete Nebeneffekte: Da man die Aktenschränke mittlerweile nicht mehr benötigen würde, könne man sie nun ausbauen, heißt es bei der Stadtverwaltung: „Wir sind technisch sehr gut aufgestellt und sehen in der Krise auch die Chance, die Büros nach 38 Jahren mal zu sanieren“, so der Soltauer Bürgermeister Helge Röbbert.

Vor Kurzem wurde die Stadt eingeladen, an einem Forschungsprojekt zur Künstlichen Intelligenz teilzunehmen, wie die Lokalzeitung Heidekurier berichtet. Mit der heutigen guten und digitalen Infrastruktur zahlt sich aus, was im Jahr 2000 gemeinsam mit OPTIMAL SYSTEMS begonnen wurde: 5,5 Millionen Akten, die bis in die 1950er Jahre zurückreichen, wurden mittlerweile digital erfasst. Natürlich ist Soltau nicht die einzige Stadt in Niedersachsen, die die E-Akte mit enaio® einsetzt. So haben beispielsweise auch Oldenburg und die Region Hannover erfolgreich langfristige Digitalprojekte umgesetzt.

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