

5. September 2017
Die Anforderungen an die Bewerber, gerade im Hinblick auf die Digitalisierung, haben sich in vielen Berufszweigen geรคndert. Der digitale Wandel ist inzwischen auch im Personalmanagement der Unternehmen angekommen. Und das ist dringend notwendig, denn es gilt ein digitales Bewerbermanagement zu etablieren.
Digitalisierung und Arbeit 4.0 haben nicht nur Einfluss auf die Arbeitswelt, sondern auch auf die Prozesse rund um die Personalansprache und Gewinnung von Fachkrรคften durch die Recruiter. Das heiรt: Top-ausgebildetes Personal, wie spezialisierte Ingenieure, Entwickler mit Kenntnissen in fรผnf Programmiersprachen oder Content Marketing Manager mit Zusatzqualifikationen in Suchmaschinenoptimierung erreicht man heute nur noch selten. Insbesondere nicht รผber konventionelle Stellenausschreibungen in den Karrierebeilagen und Online-Portalen der Tageszeitungen.
Es gibt fรผr Bewerber und Unternehmen immer mehr Mรถglichkeiten zueinanderzufinden. Doch dabei wird der Medien-Mix unรผbersichtlicher. Erst recht macht sich heute kaum noch einer die Mรผhe, seine Bewerbungsunterlagen in Copyshops auszudrucken und anschlieรend postalisch zu versenden. Zum Glรผck โ denn analoge Bewerbermappen bedeuten einen erheblichen Mehraufwand fรผr die Personalabteilungen und die Personalbeschaffung. Tatsรคchlich erhalten heute nur 13 Prozent der Top 1.000-Unternehmen in Deutschland Bewerbungen auf dem Postweg.
Denn es gibt praktische Alternativen โ Technologien, die den gesamten Bewerbungsprozess transparent abbilden. Zusรคtzlich ermรถglichen sie den Recruitingprozess bis zur finalen Einstellung oder Absage des Bewerbers nachhaltig zu erleichtern und zu beschleunigen. So arbeitet die HR-Abteilung in vielen Firmen heute mit modernen digitalen Personalakten und Bewerbermanagement-Lรถsungen. Elektronische Personal- und Bewerberakten werden fรผr jeden Jobkandidaten angelegt. Sรคmtliche Daten und Dokumente werden darin zentral archiviert und verwaltet. Elektronische Workflows sorgen fรผr einen hohen Grad an Automatisierung. Alle Informationen zum Bewerber und Vorgang sind an jenen Stellen jederzeit verfรผgbar, wo der Recruiter sie benรถtigt: zum Beispiel Vertragsvorlagen und Vereinbarungen, die fachliche Qualifikation oder weitere Detailfragen rund um den Bewerber, je nach Bearbeitungsschritt und Zugangsberechtigung. Das erleichter das Verfahren der Personalbeschaffung erheblich und entlastet den Personaler.
Die Vielzahl an digitalen Kanรคlen, รผber die potenzielle Kandidaten aktiv angesprochen werden oder sich selbststรคndig bewerben, nehmen stetig zu. Vor allem Social Media bietet variable Einstiege in den Bewerbungsprozess und neue Wege im Employer Branding. Damit Personalabteilungen den รberblick behalten, sind Bewerbermanagementsysteme gefragt, mit denen das Bewerbungsverfahren zentral gesteuert werden kann. Nur so kann aus einem multilateral entstandenem Bewerberpool die richtige Wahl getroffen werden.
Bewerbertools mรผssen mehrere Funktionen bieten, um eine echte Unterstรผtzung fรผr Personalabteilungen zu bieten. Sie mรผssen eineโฆ
Unternehmen erreichen motivierte Nachwuchskrรคfte vermehrt รผber alternative Kanรคle โ Stichwort: Social Recruiting. In vielen Unternehmen bildet es bereits einen festen Bestandteil im digitalen Bewerbermanagement ab. Entsprechend haben sich berufliche Online-Portale wie Xing oder LinkedIn zu digitalen Basaren fรผr Headhunter, Recruiter und Bewerber entwickelt. Auch Blogs und Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram werden sowohl von Bewerbern als auch von Recruitern genutzt, um auf sich aufmerksam zu machen. Stellenausschreibungen werden so zielgruppengerechter platziert und mit hochรคsthetisierten HR-Videos verknรผpft, um das Bewerberinteresse zu erhรถhen. Auf firmeneigenen Karriereportalen klicken sich Hochschulabsolventen wie Ausbildungsanwรคrter durch professionelle Bewerbungsassistenten, von der Registrierung bis zur Eingangsbestรคtigung โ zudem รผberwiegend รผber mobile Endgerรคte.
Doch spรคtestens mit der Einladung zum Vorstellungsgesprรคch beginnt in vielen Personalabteilungen wieder die trostlos-analoge Bewerberakte angesagt, wenn keine geeignete Software fรผr Personalmanagement eingesetzt wird. Medienbrรผche vermehren sich. Nรผchterne Mappen mit ausgedruckten Zeugnissen, Lebenslรคufen und Probearbeiten der Bewerber pflastern Bรผroregale und Schubladen. Jegliche E-Mail-Korrespondenz versickert in den Untiefen der รผberfรผllten Posteingรคnge. Terminabsprachen zu den Bewerbungsgesprรคchen mit den Vertretern der Fachabteilungen finden noch immer spontan zwischen Tรผr und Angel statt. Zugleich werden Job-Interessenten รผber den aktuellen Status des Bewerbungsverfahrens im Unklaren gelassen. Das digitale Bewerbermanagement endet dann zumeist dort, wo Ordner, Mappen, Tacker und Stempelkissen die Schreibtische in der Personalabteilung fluten. Der Tod eines jeden digitalen Recruitingprozesses.
Elektronische Workflows helfen dabei, den Verwaltungsaufwand fรผr den Personaler deutlich zu reduzieren, Vorlagen und Serienbrieffunktionen assistieren bei der Korrespondenz mit den Kandidaten. Schnittstellen zu E-Mail- und Kalenderdiensten unterstรผtzen bei der terminlichen Koordination im Hinblick auf Vorstellungsgesprรคche, Assessment-Center oder Probetage. Wichtig ist zudem, die rechtskonformen Aufbewahrungsfristen fรผr die Zeugnisse und Lebenslรคufe abgelehnter Bewerber zu berรผcksichtigen: Dokumente sowie die damit verknรผpften Personalakten werden entsprechend der datenschutzrechtlichen Vorgaben unwiderruflich gelรถscht.
Aus eigener Projekterfahrung wissen wir, dass die digitalen Personalakten auf Basis unserer Software enaioยฎ auch รผber das Bewerbermanagement hinaus erfolgreich im Einsatz sind. Das gilt beispielsweise fรผr Gehalts- oder Reisekostenabrechnungen oder eine revisionssichere Archivierung des Schriftverkehrs. Verknรผpfungen zu Office-Anwendungen und HR- oder ERP-Systemen gehรถren hier ebenfalls zum Standard. So kรถnnen digitale Personalakten mit Einstellungs- oder Urlaubsworkflows gekoppelt werden. In einigen Anwendungsfรคllen werden digitale Personalakten fรผr die workflowgestรผtzte Technik-Einrichtung von neuen Arbeitsplรคtzen genutzt. Schlieรlich hรถrt die viel beschworene digitale Transformation in Unternehmen nicht erst mit der endgรผltigen Vertragsunterzeichnung des Bewerbers auf โ sie begleitet den neuen Mitarbeiter im optimalen Fall auch wรคhrend seiner gesamten Tรคtigkeit.
Mit enaioยฎ lassen sich alle Unterlagen in der elektronischen Bewerberakte รผbersichtlich verwalten und die einzelnen Etappen der Arbeitsยญprozesse komfortabel im System planen. Erfahren Sie mehr รผber unsere Lรถsungen fรผr Personalmanagement.
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