Digitales Qualitäts­manage­ment mit Günter Rodenkirchen

Qualität als Treiber der Digitalisierung

„Die Digitalisierung hat für mich etwas mit Transformation oder dem Management von Veränderungen zu tun – dem Willen, etwas anders zu machen als vorher“, sagt Günter Rodenkirchen mit Blick auf digitales Qualitätsmanagement und die wachsenden Ansprüche an die Prozess- und Produktqualität. Diese Anforderungen seien nur noch mit Software zu erfüllen. Mit der Installation eines Programms sei es aber nicht getan. Rodenkirchen macht deutlich, dass die Digitalisierung mit einer Bestandsaufnahme beginnen muss, um nicht vereinzelt, sondern ganzheitlich zu digitalisieren. Der Lohn: eine zukunftsfähige Ausrichtung mit nachhaltigem Gewinn für das Unternehmen.

Im Gespräch

Dr. Sabine Holl

Dr. Sabine Holl

Geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur Hartzkom

Die promovierte Politologin und ausgebildete Journalistin schrieb für verschiedene Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazine wie den Harvard Business Manager und war als Pressesprecherin tätig.

Günter Rodenkirchen

Günter Rodenkirchen

Experte für Qualitätsmanagement-Lösungen bei OPTIMAL SYSTEMS

Günter Rodenkirchen arbeitet seit etwa 15 Jahren für verschiedene Software-Hersteller und ist inzwischen im achten Jahr bei OPTIMAL SYSTEMS Ansprechpartner für Pharma- und Medizinprodukte-Hersteller.

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Digitales Qualitätsmanagement mit Günter Rodenkirchen

Digitales Qualitätsmanagement im regulierten Markt: Insellösungen vermeiden

In dieser Folge von BAM! berichtet Günter Rodenkirchen im Gespräch mit Dr. Sabine Holl von den laufend anwachsenden Anforderungen ans Qualitätsmanagement, die insbesondere im sog. regulierten Umfeld (damit ist die Pharma- und Medizintechnikbranche gemeint) mit herkömmlichen Mitteln und Prozessen kaum noch zu bewältigen sind: Wer etwa die Medical Device Regulation erfüllen müsse, käme um den Einsatz einer entsprechenden Software kaum noch herum, sagt Rodenkirchen. Insofern sei das Qualitätsmanagement für viele Unternehmen tatsächlich ein Treiber für die Digitalisierung.

Allerdings sei es nicht immer zielführend, für jeden spezifischen Bedarf auf eine Speziallösung zu setzen: Eine aufwändig zu pflegende Landschaft aus Insellösungen ist nämlich oft die Folge einer solchen Strategie. Rodenkirchen erläutert im Gespräch, wie Unternehmen ihre Strategie nachhaltiger anlegen – und langfristig dabei Aufwände und Kosten sparen können: durch einen gezielten Blick, der künftige Bedarfe im Unternehmen berücksichtigt, sodass genug Flexibilität für Entwicklung bleibt. Wer also beispielsweise die Installation einer QM-Lösung plant, kann im gleichen Atemzug das Reklamationsmanagement miteinbeziehen.

Mit drei praktischen Tipps zur richtigen Auswahl, Evaluierung und Einführung einer Software-Lösung zeigt Günter Rodenkirchen abschließend einen einfachen Weg zum zukunftssicheren digitalen Qualitätsmanagement auf.

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