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Digitalisierung ja – aber langsam?

„Digitalisierung muss Chefsache sein“ – ein bekanntes Credo. Aber wie sieht die Praxis aus? Wer nimmt es in die Hand und treibt Digitalisierungsprozesse in deutschen Unternehmen voran. Und wer nicht? Eine neue Studie der IT-Marktforscher von techconsult nimmt den Mittelstand unter die Lupe und liefert Antworten.

In einer branchenübergreifenden Erhebung mit dem Titel „Digitalisierungs-Enabler im Mittelstand“ wurden Geschäftsführer, Bereichsleiter und leitende Angestellte aus zentralen Fachbereichen zum Digitalisierungsfortschritt in ihren Unternehmen befragt.

Umsetzung geht schleppend voran

Viele Studien machen auf den Handlungsbedarf in Sachen Digitale Transformation aufmerksam. So auch die Befragung von techconsult: sie zeigt, dass die Umsetzung digitaler Prozesse oft noch in der Test- bzw. Einführungsphase steckt. Unternehmen tasten sich mit einigen oder wenigen ausgewählten Prozessen voran. Der Dienstleistungssektor hat dabei mit einem Digitalisierungsgrad von 36 Prozent knapp die Nase vorn. Setzt man die Aussagen zur Relevanz der Digitalisierung im eigenen Unternehmen in ein Verhältnis zum jeweiligen Status der Umsetzung, ergibt sich ein gemischtes Bild. Der dunkelblaue Bereich in der Grafik zeigt alle Unternehmen, die noch nicht das von ihnen selbst gewünschte Niveau erreichen.

Ganz oder gar nicht?

Bei der Evaluation konkreter Prozesse in den Fachbereichen fallen zwei Ergebnisse besonders auf: Erstens wirkt sich ein hoher Digitalisierungsgrad in den meisten Fällen deutlich positiv auf die Umsetzungsqualität der Prozesse aus. Zweitens führt eine mittlere oder nur teilweise Digitalisierung eines Prozesses häufig zu einer deutlich schlechteren Umsetzung, als wenn gar nicht digitalisiert würde. Eine ganzheitliche Herangehensweise ist demzufolge essentiell, um so viele Schnittstellen wie möglich zwischen manueller und digitaler Datenverarbeitung zu vermeiden. Die enge Vernetzung der Informationsquellen ist ein Muss.

Geschäftsführer sind in der Pflicht

Im Verlauf der Studie wurde auch nach den wichtigsten Treibern der Digitalisierung gefragt. Knapp über ein Drittel gaben an, die IT-Abteilung als „treibend oder stark treibend“ zu empfinden. Es folgen die Geschäftsführung mit etwas unter einem Drittel sowie die Fachbereiche selbst mit rund 28 Prozent. Beide stehen der IT-Abteilung kaum noch nach und tragen in vielen Firmen zur Durchsetzung der Digitalisierung bei. Ein einseitiges Vorantreiben wäre kontraproduktiv, daher sollten Geschäftsführer dafür Sorge tragen, dass sich alle Unternehmensbereiche aktiv mit dem Thema auseinandersetzen.

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