Intelligente Maschine: Fürchten Sie den Fortschritt?

Intelligente Maschine: Fürchten Sie den Fortschritt?

Ist die intelligente Maschine Freund oder Feind? Die Digitalisierung bzw. die digitale Transformation stellt uns vor neue Fragen. Technologische Innovationen werden zurzeit in rasanter Geschwindigkeit übernommen: robotisierte Lagerhallen, Gesichtserkennung und autonom fahrende Autos sowie intelligente Traktoren, die den Einsatz von Dünger oder Diesel präzise kalkulieren lassen. Es sind keine Zukunftsvisionen sondern bereits Realität: das Internet der Dinge.

Magazin ecm-insideMenschen sind von „intelligenten Maschinen“ begeistert, dabei sind wir immer noch weit davon entfernt, Intelligenz zu verstehen. Darauf machte uns Prof. Dr. Raúl Rojas in einem Artikel aufmerksam, den wir in unserem Fachmagazin ecminside 14 veröffentlicht haben. Prof. Dr. Rojas forscht seit über 30 Jahren auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz.
In seinem Gastbeitrag plädiert er für einen bewussten Umgang mit Technologien. Der KI-Forscher leitet an der Freien Universität Berlin den Bereich Intelligente Systeme und Robotik, in dem Deutschlands erstes autonom fahrendes Auto entwickelt wurde.

Intelligente Maschine: Freund oder Feind?

Die Verschmelzung von Industrie, Wirtschaft und ITK bringt viele Chancen und auch Gefahren mit sich, wie der Gastbeitrag von Prof. Dr. Rojas zeigt. Menschliche Fähigkeiten digital zu reproduzieren, die bei uns völlig unbewusst ablaufen, wie etwa Gesichter erkennen oder Texte analysieren und verstehen, mag spannend und auch wirtschaftlich sinnvoll sein. Wir sollten uns – so die Forderung von Prof. Dr. Rojas – den Folgen, die die Technologie nach sich zieht, bewusster werden. Und seinen Grenzen: „Meine E-Mails werden täglich gelesen, nicht von anderen Menschen, sondern von Programmen, die auf Stichworte reagieren. Programme, die schlau genug sind, um Verknüpfungen herzustellen, gleichzeitig aber zu dumm sind, ein Witz von einer Bedrohung zu unterscheiden“, schreibt Rojas. Wir sind noch weit davon entfernt, Intelligenz zu verstehen.

»Möchten Sie den kompletten Beitrag? Lesen Sie ihn kostenfrei in unserem Online-Magazin  Ausgabe Nr.14  von ecminside.

Sven Kaiser, Geschäftsbereichsleiter Marketing und Markenstrategie bei OPTIMAL SYSTEMS, meint dazu: „Der Denkansatz von Raul Rojas zeigt, dass zur Weiterentwicklung von Technologien auch der reflektierte Umgang damit gehört – zuweilen auch der bewusst kritische. Die Digitalisierung von Prozessen wird gerade im 21. Jahrhundert entscheidend sein. Mit dem „Internet der Dinge“ oder „Industrie 4.0“ ändern sich Geschäftsmodelle, Herstellungsprozesse, Kommunikations- und Denkweisen. Wichtig dabei ist, das Richtige zu tun. Um dies zu gewährleisten sollten und müssen alle Seiten der digitalen Entwicklung berücksichtigt werden. Für uns als Softwarehersteller geht es darum, die Digitalisierung von Prozessen und Unternehmenswissen aktiv sinnvoll mitzugestalten.“

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