Stolz und froh – meine Azubiwochen Kopenhagen im Rückblick (Teil 3)

Stolz und froh – meine Azubiwochen Kopenhagen im Rückblick (Teil 3)

Meine Azubiwochen Kopenhagen sind nun – leider – vorbei.  In dieser Zeit habe viele tolle Sachen erlebt. Das Praktikum in einem Betrieb, der etwas komplett anderes macht  als OPTIMAL SYSTEMS, war eine sehr gute und durchaus interessante Erfahrung. Ich weiß nun, dass ich bei OPTIMAL SYSTEMS und der digitalen Seite dieser Ausbildung genau richtig bin. Die Print-Seite ist zwar sehr interessant und die großen Maschinen und die Technik beeindrucken mich sehr, aber ich fühle mich mit Webprogrammierung und Interfacedesign einfach wohler.

Meine selbst designten Kartons in all ihrer Pracht.

Meine selbst designten Kartons in all ihrer Pracht.

Im Betrieb habe ich gelernt wie die gesamte Produktion von Packungsbeilagen und Kartons funktioniert und was man in der Medizin-Branche dabei alles beachten muss. Vor meiner Ausbildung hatte ich schon einmal die Möglichkeit in eine Druckerei reinzuschauen, in der normale Poster und Flyer gedruckt werden – der Unterschied zu der Druckerei in Kopenhagen, welche sich nur mit medizinischen Produkten beschäftigt, ist relativ gesehen sehr gering, aber die grundlegendsten Unterschiede stecken in den Details. Angefangen mit spezieller Schutzkleidung über die millimetergenaue Verpackung bis hin zu zahlreichen Qualitätskontrollen während der gesamten Produktion. Nicht in jeder Abteilung durfte ich mithelfen, da ich erstens zu langsam wäre und zweitens gar nicht darf, da ich nicht eingewiesen bin.

Das Zuschauen und Rücksprache mit den Mitarbeitern halten hat mir dennoch sehr viel gebracht. Im Druck durfte ich Druckplatten auswechseln und in der Weiterverarbeitung Material zum Heften nachlegen. Ich bin begeistert von der Vielfalt der Maschinen in meinem Betrieb und davon, was diese Maschinen alles können und vor allem wie schnell das alles funktioniert. Maschinen die riesige Blätter ganz klein Falzen und zusammenkleben können, Maschinen die Umschlag, Inhalt und verschiedene Einlagen zusammenheften können, Maschinen die Einschweißen und Verpacken können und vieles mehr. Wenn ich jetzt mal ein Medikament bekomme, schaue ich mir die Packungsbeilage und den Karton ganz genau an und werde immer wieder davon begeistert sein, wie aufwendig so ein – für uns wohl relativ unwichtiger Karton – produziert wird.

Azubiwochen Kopenhagen: Mein Fazit

Die Druckmaschine an der ich während meines Praktikums gearbeitet habe.

Die Druckmaschine, an der ich während meines Praktikums gearbeitet habe.

Ich bin sehr froh und auch stolz, dass ich dieses Praktikum in Kopenhagen gemacht habe. Ich habe nicht nur für meine Ausbildung so einiges gelernt, sondern auch für mein zukünftiges Leben. Ich würde jedem, der die Möglichkeit hat, so ein Praktikum im Ausland empfehlen. Es macht Spaß das alltägliche Leben mal in einer anderen Sprache und in einer völlig neuen Umgebung zu erleben. Neue Kollegen kennenlernen und auch lernen mit Kollegen zu arbeiten, die den Umgang miteinander anders handhaben als man es selber gewohnt ist. Dass man bei solch einem Aufenthalt nicht nur positive Dinge erlebt, ist wohl ganz klar. Dennoch hatte ich alles in allem wunderbare Wochen und bin sehr glücklich über diese Erfahrung und danke OPTIMAL SYSTEMS sehr, dass mir diese Erfahrung ermöglicht wurde.

>> So fing alles an

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