Praktikum im Kopenhagen – erste Erfahrungen (Teil 2)

Praktikum im Kopenhagen – erste Erfahrungen (Teil 2)

Kopenhagen © Mandy S.

Mein Praktikum Kopenhagen: Sightseeing

Mein erstes Wochenende bei meinem Praktikum Kopenhagen – auch wenn es sich nicht so anfühlt. Es kommt mir vor als wäre ich schon eine halbe Ewigkeit hier. Meine Gastfamilie und Poul-Henning, der Verantwortliche für dieses Projekt, haben mich bei meinem Praktikum Kopenhagen sehr herzlich aufgenommen. Wir können uns nahezu über alles unterhalten und dank des Sprachen-Mix aus Englisch, Dänisch und Deutsch lerne ich ein bisschen Dänisch und verbessere mein Englisch. Es macht Spaß, wenn man einfach drauf losreden kann. Und wenn mir mal ein Wort nicht einfällt gibt es ja noch Hände und Füße – und Pantomime 😉

Am Tag meiner Ankunft – also am Samstag habe ich, dank Poul-Henning, schon so viel von Kopenhagen gesehen und wahrscheinlich mehr über die Geschichte aller Gebäude und Kopenhagen selbst gehört als alle andere Touristen. Und ich durfte sofort ein paar Kopenhagener kennenlernen und auch wenn die Jütländer sagen die Kopenhagener sind unfreundlich – für mich sind es seit Ewigkeiten die nettesten Menschen. Ich fühle mich pudelwohl und habe mich schon ganz gut eingelebt.

Nur um mein Gefühl mal zu beschreiben: Es ist als wenn man verliebt ist, nur um eine Größenordnung intensiver.

Eis in KPH © Mandy S.

Lecker Eis in Kopenhagen, sehr zu empfehlen

Smørrebrød und typisch dänisches Eis konnte ich auch schon probieren. Sonntag habe ich gemeinsam mit meiner Gastmama das Haus mit Klebezetteln mit dänischen Wörtern ausgestattet – um besser Dänisch zu lernen. Nachmittag sind wir dann nach Amager gefahren – das Viertel ist bekannt für all die moderne und sehr außergewöhnliche Architektur. Noch tausend Mal eindrucksvoller als ich es vorher im Internet gesehen habe. Ich bin platt von all den neuen Eindrücken. Ich freu mich auf die Schule und auch darauf, neue Leute – in meinem Alter – kennenzulernen. Demnächst kann ich dann auch nahezu überall mit dem Fahrrad hin, da meine Gastfamilie extra ein Fahrrad für mich repariert hat. Dann kann ich genau wie die meisten Kopenhagener die Stadt mit dem Fahrrad erobern. Vi ses!

>>Update 14.05.:

Praktikum Kopenhagen: Sprachlos nach der ersten Woche

Mitbringsel für die Lieben

Mitbringsel für die Lieben, gab im Praktim Kopenhagen ebenso

Englisch – Deutsch – Dänisch – ich weiß schon gar nicht mehr welche Worte zu welcher Sprache gehören und mit wem ich welche Sprache sprechen soll. Es ist verrückt und doch auch echt spaßig.
Diese Woche war ich in der Københavns Tekniske Skole – sozusagen die Partnerschule. Alles was ich dort erledigen durfte, kann ich gar nicht fassen: Ich habe eine Broschüre gedruckt, mit einem Drucker der Drucken, Falzen und Heften kann. Am Ende kommt dann kein einzelnes Blatt raus, sondern eine zum anschauen fertige Broschur. Beeindruckend. Die Schule ist perfekt ausgestattet und hat alles, was ein Mediengestalterherz begehrt. Offsetdruck-Maschienen, Großformatdrucker, Gerätschaften für den Siebdruck, Thermodruck und das Buchbinden. Zudem ist die Schule modern und durchgestylt.

Des Weiteren durfte ich eine Portfoliomappe gestalten. Das Design, welches im am Computer entworfen habe wurde dann auf Leinenstoff gedruckt – 1070x540cm – es ist also riesig. Dann habe ich die Mappe gebastelt, was einfach aussah, aber dann doch schwieriger war als gedacht.  Anschließend wurde das Design mit der Mappe vereint. Es war anstrengend aber interessant. Lars, der Lehrer hat nur Deutsch mit mir gesprochen, so wie es fast jeder probiert hat. Des weiteren habe ich ein Design entworfen um ein T-Shirt und eine Tasse zu bedrucken. Mit diesem Design bin ich dann in die Siebdrucker-Klasse gekommen und durfte selber drucken. Das Siebdrucken fängt mit dem Druck der Vorlagen an, geht weiter mit dem Belichten der Lichtsensiblen Farbe, die vorher auf das Sieb aufgetragen wurde, über das Mischen der benötigten Farben und das letztendliche Probe- und Bedrucken des T-Shirts. Das ist noch richtige Handarbeit. Und jetzt habe ich ein „Horsebag“ selbst bedruckt mit meinem eigenen Design. Ich bin stolz darauf.

Voll in Aktion

Voll in Aktion beim Siebdruck.

Meine erste Woche war wirklich sehr aufregend und lehrreich. Nachmittags habe ich jeden Tag auf eigene Faust Kopenhagen erkundet und bin herumgelaufen und gefahren. Aufgrund des anstehenden ESC war einiges in der Stadt los. Kopenhagen ist eine wirklich schöne Stadt. Fast überall ist man am Wasser, sieht Boote und trifft auf nette Leute.

Praktikum Kopenhagen: Erster Tag im Betrieb
Ich bin nach meinem ersten Tag im Betrieb sehr positiv überrascht und freue mich auf die kommenden Wochen. Ich freue mich auf neue Kollegen, spannende Prozesse, gute und vor allem humorvolle Gespräche UND auf mein tägliches fabelhaftes Smørrebrød. Der Betrieb, kein Software- sondern ein Verpackungspezalist, ist sehr groß. Hauptsitz der Firma ist in Schweden und Stadtorte gibt es hier in Dänemark, in der Schweiz, Großbritannien, Norwegen und Frankreich. Ich fühle mich sehr wohl in dem Betrieb. Im Laufe der nächsten Wochen darf ich die verschiedenen Prozessabläufe kennenlernen und mithelfen. Von der Überprüfung der zu druckenden Produkte über das Platten-Belichten, Drucken und die Weiterverarbeitung.

Meine Größte Herausforderung ist die dänische Sprache – vor allem die Ausprache, meine Zunge musste schon mehrere Brüche aushalten. Ansonsten klappt das tägliche Leben hier sehr gut. Mit ein bisschen Überwindung traue ich mich auch Leute anzusprechen und dänisch zu reden.

>>Update 27.05.2014:

Stolz und froh

Die Zeit hier in Kopenhagen vergeht wie im Flug, ich habe mich so gut eingelebt und genieße jeden Tag.Das Arbeitsleben in meinem Praktikumsbetrieb ist super. Wir haben viel Spaß und es wird selten langweilig. Wir lachen viel und dadurch, dass sich die deutsche und die dänische Sprache so ähneln gibt es viele Sachen über die man lächeln und auch herzhaft lachen kann.

Ich habe in der ersten Woche im Betrieb einen Karton designt und kann von dem digitalen Design bis hin zum fertigen Karton alle Arbeitsschritte verfolgen und auch selbst ausführen. Das ist eine super Sache und ich bin sehr stolz und freue mich darauf am Ende dieser Woche meinen fertigen Karton in der Hand zu halten.
Einige typische Touristen-sachen habe ich natürlich auch schon gemacht z.B. eine Kanalrundfahrt bei der man viele wichtige Dinge von Kopenhagen gesehen hat. Zahlreiche schöne Sonnenuntergänge und Momente habe ich mir Zeit genommen um meinen Aufenthalt einfach nur zu verarbeiten und zu genießen. Die Abende verbringe ich meistens mit meiner Gastfamilie, denn diese ist mir in der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen und bei ihnen fühle ich wohl. Den Garten haben wir schon gemeinsam verschönert, zusammen gebacken und andere tolle Sachen gemacht. Letzte Woche war mein Englischlehrer aus meiner Berliner Schule zu Besuch und wir sind nach der Führung durch meinen Praktikumsbetrieb mit dem Schulleiter der Københavns Tekniske Skole Abendessen gegangen. Das war ein sehr gemütlicher und unterhaltsamer Abend. Der Alltag, den ich in den letzten Wochen einigermaßen erlebt habe gefällt mir sehr gut und es wird mir schwer fallen wieder nach Berlin zurück zu kehren, zudem der Sommer und die heißen tage hier deutlich angenehmer ausfallen.
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