ITundWettbewerbsfähigkeitWelchenEinflusshatECM

IT und Wettbewerbsfähigkeit: Welchen Einfluss hat ECM?

Software ist wie Strom: Jeder nutzt sie und im Prinzip sind alle Angebote gleich. Daher bringt IT keinen Wettbewerbsvorteil und man sollte beim Kauf vor allem auf den Preis schauen. Diese These stellte Nicholas Carr 2003 in seinem vielzitierten Artikel „IT doesn’t matter“ auf. Stimmt das (noch)? Wie verhält es sich mit IT und Wettbewerbsfähigkeit wirklich? Welchen Einfluss hat Enterprise Content Management?

Das wahre ECM. Ganzheitlich.

Es gibt immer wieder Berichte von Unternehmen, die im Sinne von „IT doesn’t matter“ ihre IT entschlacken. Und natürlich müssen Unternehmen auf Ihre Kosten achten. Natürlich ist es eher ein Nachteil, wenn jede Fachabteilung ihre völlig individuelle 120%-ige Speziallösung bekommt.

IT ist nicht gleich IT

Ein digitales Archiv, das nur bestimmte gesetzliche Aufbewahrungspflichten erfüllen soll, könnte man nach dem Preis einkaufen. Wenn man aber einen Schritt weiterdenkt, könnte dieses Archiv mit Hilfe zusätzlicher Funktionen die Informationsverfügbarkeit im Unternehmen deutlich verbessern, und damit auch die Auskunftsfähigkeit gegenüber Geschäftspartnern und außerdem die Qualität von Entscheidungen erhöhen. Und trotzdem können unterm Strich Zeit und Kosten für das Suchen gespart werden!

IT und Wettbewerbsfähigkeit: Vorteile durch Prozessverbesserungen

Das Beispiel illustriert, dass IT vor allem dann einen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hat, wenn sie die Prozesse unterstützt. Wenn sie es ermöglicht, schneller bessere Prozesse zu entwickeln als der Wettbewerb, sie schneller zu beschreiben, zu pilotieren, auszurollen und sie kontinuierlich weiterzuentwickeln, kann sie echte Wettbewerbsvorteile schaffen, die die Rendite des Unternehmens insgesamt deutlich steigern. Und nicht bloß ihre eigenen Kosten wieder einspielen. Das ist die Schlussfolgerung von Andrew McAfee und seinem Kollegen Erik Brynjolfsson, die den Einfluss von IT auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen untersucht haben. Sie führen den Erfolg solcher Prozessverbesserungen durch IT auf folgende Charakteristika zurück:

  • Großer Anwendungsbereich: Sie erfassen weite Teile des Unternehmens.
  • Schnelle Erfolge: Sobald der Prozess live ist, profitiert das Unternehmen.
  • Präzision: Es handelt sich nicht um lose Guidelines, sondern konkrete Verfahrensanweisungen.
  • Konsistenz: Die Prozesse werden überall und immer gleich angewendet.
  • Messbarkeit: Arbeit und Ergebnisse können besser überwacht und gesteuert werden als je zuvor.
  • Durchsetzbarkeit: Der Prozess kann nicht missachtet oider umgangen werden.

So weit, so gut. In den individuellen Prozessen eines Unternehmens stecken IT und Wettbewerbsfähigkeit quasi unter einer Decke, aber mit welcher Software kann man diese nun am besten unterstützen? Nach unserer Auffassung, erfüllt eine hochgradig konfigurierbare Plattform für Enterprise Content Management am besten die obigen Anforderungen. Warum (außer natürlich, weil wir so etwas anbieten)? Weil alle Prozesse im Unternehmen mit Content arbeiten. Weil nur eine flexible Plattform in der Lage ist, das ganze Unternehmen zu unterstützen, statt einzelner Abteilungen. Weil nur Konfigurierbarkeit im heutigen Wettbewerb Investitionssicherheit garantiert.

Links:

Carr, N. G. (2003) IT Doesn’t Matter. Harvard Business Review.

McAfee, A. & Brynjolfsson. E.(2008) Investing in the IT That Makes a Competitive Difference, Harvard Business Review.

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